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171011 Rundflug übers Oberland und Ausserfern

Nach gefühlten 2 Jahren schaffen wir es endlich, mein wundervolles Geburtstagsgeschenk einzulösen. Ein Rundflug mit einem kleinen Flieger. Obwohl das keine Bergtour ist, ist es doch spannend, da man von „oben“ neue Ziele ausmachen kann.

Die Kinder fliegen mit mir mit, wissen aber beim losfahren von zu Hause noch nichts von ihrem Glück. Am Flughafen angekommen, ist Sara natürlich sofort im Bilde… „wir fliegen mit einem Sportflieger, juhu!“.

Die Aufregung ist groß, doch dann dauert es doch noch eine Weile, bis wir endlich die Freigabe bekommen, denn beim Security-Check gibt’s mehr zu tun als gedacht.

Dann endlich ist es soweit, wir steigen in das Flugzeug, Christian, unser Pilot stellt sicher, daß die Kinder korrekt „verstaut“ sind. Noch ein kurzer Check mit dem Tower, dann können wir abheben.

Das Wetter ist super, Turbulenzen sind so gut wie ausgeschlossen. Zuerst fliegen wir an der Martinswand entlang, und dann über Seefeld ins Gaistal. Linkerhand erhebt sich der mächtige Bergstock der Hohen Munde. Ein Wahnsinnsausblick…

Über Ehrwald erreichen wir Zwischentoren und den Heiterwanger See, schon bald kommen die Tannheimer Berge und die Ruine Ehrenberg ins Blickfeld.

Über dem Talkessen Reutte machen wir eine Schleife, fliegen genau über den Hüttenbichl und dann weiter ins Lechtal. Die „heiße“ Kurfe macht vor allem den Kindern viel Spaß.

Wir gewinnen bald an Höhe, Christian lässt mich auch mal ans Steuer.

Über die Knittelkarspitze in den Lechtaler Alpen fliegen wir nach Nasserreith und dann gleich weiter ins Ötztal.

Nun befinden wir uns auf ca. 4000m, die Berggipfel unter uns sind dennoch zum Greifen nahe.

Bald erreichen wir die Ötztaler Gletscher und drehen in einer Schleife wieder zurück Richtung Inntal. Die Fernsicht ist super, wir sehen sogar die Dolomiten in Südtirol.

Bei Sautens erreichen wir wieder das Inntal, nun geht es rasch über die die Inntaldörfer weiter ins westliche Mittelgebirge.

Ein kleines Flugmanöver für die Kinder macht nochmals gute Laune auf den „billigen Plätzen“. Da wir relativ hoch sind, muss unser Pilot nun einen steilen Sinkflug einleiten. Das schlägt den Kindern auf die Ohren.

Eine Schleife über Aldrans bringt uns dann auf Kurz zum Flughafen. Eine Musterlandung bringt uns wieder auf den geliebten Boden.

Danke an alle, die diesen Flug möglich gemacht haben, es hat uns sehr viel Spaß gemacht.

Route:
Flugroute

170506 Aldranser Alm (1.511m)

Das Wetter soll in den nächsten Tagen wohl nicht ganz so gut werden, daher beschließen Letu und ich, heute noch was zu machen.

Wir waren zusammen noch nicht auf der Aldranser Alm, daher bietet sich dieses Ausflugsziel sehr an. Wir starten beim Kreisel nach dem Sägewerk in Aldrans, dort stellen wir unser Auto ab.

Zuerst gehts durch Fagslung, einem kleinen Weiler mit sehr schönen Häusern in Aldrans. Im Anschluß durch jetzt schön blühende Wiesen erreichen wir den Wald.

Dort gehen wir zuerst ein Stück auf der Forststraße, dann zweigen wir auf kleinere Pfade ab.

Immer wieder bleiben wir stehen, mal, um Blumen zu bewundern, mal um einer Biene bei der Arbeit zuzuschauen.

Auch basteln wir mal zwei „Portäts“, einmal gibts die Sara…

… und dann den Letu.

Auf der Alm gönnen wir uns einen wunderbaren Kaiserschmarrn mit Preiselbeeren und Apfelmus. Sensationell.

Der Abstieg verläuft wie der Aufstieg ohne Probleme, Letu ist heute marschiert wie ein Weltmeister.

Tourendaten
Gesamtstrecke 9,92 km
Gesamtdauer 3 h
Höhenmeter 660 m

170502 Gozo Rundreise

Vor der Malta-Reise schon wurde uns ein Besuch der Nachbarinsel Gozo ans Herz gelegt, ruhiger und grüner sollte die kleinere Laune der Natur sein.

Also machen wir uns und der Früh auf zum Fährenterminal, um zur anderen Seite zu kommen. Sehr unkompliziert ist das Auffahren auf die Autofähre, und im Nu sind wir auch schon auf Gozo.

Diese Insel ist auch bekannt dafür, die Heimatinsel von Calypso zu sein, jener legendären Nympe, die Odysseus 7 Jahre gefangen hielt.

Wir landen in Mgarr, wobei wir hier gar nicht lange verweilen, sondern uns gleich ins Landesinnere aufmachen. Dort besuchen wir in Xewkija eine der größten Kirche des Archipels, die von außen und innen sehr imposant ist.

Die Aussicht vom Dach ist wunderschön, man kann die ganze kleine Insel überblicken.

Nächste Station ist die alte Hauptstadt, die besonders durch den Malteserorden eine große Aufwertung erfuhr.

Die Zitadelle am höchsten Punkt beherbergte die gesamte Stadtbevölkerung in Kriesenzeiten, aber auch im Winter, als Schutz vor türkischen Piraten.

Nach dem Niedergang wurden die Häuser und Notunterkünfte in der Wehrburg nicht mehr benötigt und dem Verfall preisgegeben. Einzig der Tourismus rette dieses Kleinod vor dem Verfall.

Heute sind die Mauern zwar konserviert, aber das einzige Leben kann man nur noch erahnen. Wir spazieren gedankenverloren durch die hergerichteten Gassen und bewundern einmal mehr die Weitsicht der Malteserritter.

Von Victoria geht es weiter in den Westen, auf der Karte haben wir noch einen interessanten Leuchtturm ausgemacht, den wir gerne besuchen wollen.

Der erste Teil des Weges sind maltesische Standard-Straßen, mit einer guten Portion Schlaglöcher garnier, aber die Straße bleibt uns dann doch dauerhaft im Gedächtnis hängen. So steil habe ich noch nicht viele Straßen gesehen. Unser Auto bleibt auf jeden Fall am Wegesrand stehen und wir wandern das letzte Stück zum Leuchtturm hinauf.

Dort machen wir eine längere Pause und genießen die Aussicht.

Weiter geht es zu einer berühmten Bucht, die wir nach einem kurzen Abstieg erreichen.

Leider haben wir die Badesachen nicht mit, hier wäre eine super Gelegenheit gewesen, eine Runde zu schwimmen. Das haben sich auch ein paar andere Leute gedacht, die sich im kühlen Nass erfrischen.

Im Hintergrund sieht man die Brandungswellen des Atlanischen Ozeans, doch durch die besondere Form der Bucht bleiben die Wellen im Aussenbereich „stecken“ und die Brandung ist der Bucht ist minimal.

Der Küste entlang fahren wir zu den Salzpfannen, die teilweise immer noch aktiv verwendet werden.

Der große Salzboom ist schon längst vorbei, aber das Meersalz aus Gozo und Malta wird heute als luxuriöses Naturprodukt vermarktet.

Immer wieder bleiben wir an der Steilküste stehen und bewundern die Brandung, die hier ungehindert an den Felsen aufschlägt.

Über Zeit, durch die Errosion wird wahrscheinlich nichts mehr übrigbleiben von den wunderschönen Inseln.

Langsam nähert sich der Abend, es gäbe noch viel zu entdecken. An der Grotte der Calypso machen wir auch noch halt, aber da das Gebiet geologisch instabil ist, ist eine Begehung der Grotte nicht mehr möglich. Schade…

Schlußendlich erreichen wir wieder unseren Ausgangspunkt, und fahren auf die Fähre auf.

Die Sonne steht schon tief, wunderschöne Farben sind das Resultat.

Von den vielen Eindrücken müde, machen wir auf der Hauptinsel Malta keinen Halt mehr und fahren direkt in die Unterkunft zurück.

Ein wunderschöner Tag liegt hinter uns, mit vielen schönen Eindrücken.

Stationen
– Ic-Cirkewwa
– Mgarr
– Xewkija
– Victoria
– Il-Fanal tal-Gordan
– Wied il-Ghasri
– Reqqa Point
– Cave of Calypso
– Xaghra

170429 Malta Anreise

Es geht los, nach Malta. Seit geraumer Zeit freue ich mich täglich mehr auf diesen Kurzurlaub. Die Planung begann schon vor Weihnachten, so hat sich die Vorfreude doch eine Weile gezogen… Aber jetzt ist es soweit. Mama und ich fliegen in ein paar Stunden los.
Gestern bin ich von Aldrans noch mit dem Zug nach Reutte gefahren, damit wir den selben Zug nach München nehmen können. Das Wetter könnte für den Frühling nicht „grausiger“ sein, es hat geschneit.

Dafür sagt der Wetterbericht in Malta nur Sonne und ca. 20°C. Das ist doch eine Ansage.
Die Zugfahrt von Reutte ist, durch die winterliche Landschaft vor dem Fenster, recht spektakulär, den ganzen Winter, so kommt es mir vor, hat es nicht so winterlich ausgeschaut. Genüsslich schauen wir aus dem beheizten Zug hinaus in dieses „Winter-Wonderland“.

Am Flughafen angekommen, geht alles sehr schnell und schon bald sitzen wir im Direktflieger nach Luqa, dem internationalen Flughafen von Malta. Von München geht es direkt über Innsbruck hinweg, ich kann sogar mein Wohnhaus sehen.

Über Italien mit Sizillien erreichen wir nach ein wenig mehr als zwei Stunden die Insel.
Das Mietauto habe ich schon vorgebucht, daher geht die gesamte Abwicklung relativ rasch von Statten, nächste Station ist unsere Unterkunft in Marsaxlokk [Marsaschlokk gesprochen], einem kleinen Fischerdorf mit malerischem Hafen.

Nach kurzer Suche werden wir vom Vermieter in der Straße abgeholt, er zeigt uns gleich das Apartment, das für 2 Personen schon fast zu groß ist. Schön eingerichtet, mit 3 Schlafzimmern, einer super ausgestatteten Küche und viel Komfort.

Nur die Umgebung ist nicht so schön, aber vom Hafen sind wir zwei Gehminuten entfernt. Wir richten uns ein und beschließen nach der langen Sitzerei, gleich noch im kleinen Supermarkt um die Ecke einzukaufen und einen Spaziergang in der Umgebung zu machen.

Wir wandern auf die Halbinsel von Delimara, vorbei an einer riesigen Fabrik erreichen wir den schönen Aussichtspunkt rund um das Fort Delimara. Diese ehemalige Festigung beschütze zur Zeit der Engländer den Hafen von Marsaxlokk.

Weiter draußen auf der Halbinsel steht noch ein malerischer Leuchtturm, an dem wir die wunderschöne Abendsonne genießen.

Am Weg zurück grüßt uns die Sonne ein letztes Mal. Zuhause bereiten wir uns noch ein feines Nudelgericht und reden noch ein wenig über die Pläne für die nächsten Tage.

Stationen:
– Reutte
– München
– Luqa, Malta
– Marsaxlokk, Malta

170112 Skitour Patscherkofel-Schutzhaus (1.970m)

„Endlich“ habe ich die erste kurze Skitour gemacht, den Klassiker auf das Patscherkofel-Schutzhaus, zusammen mit Alfons. Leider waren wir nicht die Einzigen mit dieser glorreichen Idee, und dementsprechend war ganz nett was los.
Da wir aber bei der Aufstiegsroute ein wenig auf die Alternativen auswichen, waren wir teilweise trotzdem alleine. Erst beim Schutzhaus mussten wir die Mengen an Skitourengeher feststellen. Trotzdem konnten wir einen zwar windigen, aber feinen Platz in der Hütte ergattern. Hier gönnten wir uns ein Isogetränk, während wir die die Mengen an vorbeziehenden Sportlern bewunderten. Um kurz vor 22:00 Uhr fuhren wir wieder ab, nachdem die Wirtin schon 2 Mal „gepfiffen“ hatte… um 22:00 ist hier oben Sperrstunde.
Die Abfahrt machte Spaß, obwohl ich bei meiner „ersten“ Abfahrt die Oberschenkel schon gut spürte…

Tourendaten
Gesamtdistanz: 9,69 km
Gesamtdauer: 2:12 h
Höhenmeter: 1005 m

160819 Patscherkofel (2.246m)

Obwohl das Wetter heute nicht so perfekt ausschaut, entscheiden wir uns trotzdem, im Familienverband auf den Patscherkofel zu steigen. Wir fahren mit dem Auto bis zur Pendelbahn und lassen uns den ersten Weg bequem hinauf führen.

Oben angekommen, machen wir uns zuerst auf der Forststraße, später auf einen gemütlichen Steig auf zum Gipfel.

Rasch gewinnen wir in Höhe, die Aussicht wird immer besser.

Wunderbare fern Blick ins Stubaital und Inntal entschädigen für den heißen Aufstieg.

Die Wolken, die uns am Anfang ein bisschen erschreckt hatten, haben sich verzogen. Bis auf ein paar Haufenwolken haben wir blauen Himmel.

Schon sehen wir die Spitze der „Rakete“, dem Sendemasten auf dem Gipfel des Kofels.

Bald schon stehen wir vor der Gipfelstube, dem kleinen Restaurant, das früher Bergstation des Gipfelliftes gewesen war.

Wir machen eine ausgiebige Rast, während die Kinder die Umgebung erkunden. Glücklicherweise ist der Gipfel des Koffers ohne gefährliche Abgründe.

Der Wind ist ganz schön kühl, trotzdem genießen wir die Sonne in vollen Zügen. Die Zeit verläuft viel zu schnell, wir müssen wieder zurück zum Lift, um die letzte Bahn ins Tal zu bekommen.

Zufrieden im Tagesgeschäft erreichen wir die Talstation der Pendelbahn. 

Tourendaten
Gesamtlänge: 4,09 km
Gesamtdauer: 1:38 h
Höhenmeter: 307 m

160815 Nockspitze (2.404m)

Wieder wollen wir etwas im Familienbund machen, doch leider geht es dem Knie von Sara in der Früh gar nicht gut, daher bleiben von der Runde nur Letu und ich übrig. Wir wollen auf den „Edelweißberg“, die Nockspitze, oder auch Saile.

Wir fahren mit dem Auto bis zum Parkplatz der Axamer Lizum, von dort geht es motorisiert weiter mit dem 2er-Sessellift auf das Birgizköpflhaus.

Von hier starten wir die Wanderung, die nach ein paar flachen Metern auch gleich absteilt und hinauf zur „Edelweißwiese“ zieht.


Wir machen rasch Meter, Letu zieht ab wie eine Rakete, wir überholen auch zwei Päarchen, die uns nur staunend nachschauen. Gegenüber sehen wir den Olympiaexpress rauf auf das Hoadl fahren, eine beeindruckende Aussicht auf die Kalkkögel rundet das Bild ab.

Bald erreichen wir die Edelweißwiese und können auch gleich ein paar dieser wunderschönen Blumen bewundern.

Nachdem wir uns sattgesehen haben, machen wir uns auf zum Gipfel, den wir bald erreichen.

Wir machen uns gleich auf zum Vorgipfel, wenn man schon mal hier ist, dann muß man schon beide Kreuze besuchen. Unterwegs wird Letu immer wieder bewundern gefragt, ob es ihm Spaß macht. Natürlich, sagt er, nicht mehr…

Am Gipfelkreuz genießen wir die Aussicht auf Innsbruck und das Mittelgebirge. Unsere Brotzeig schmeckt da mal richtig gut. Dann machen wir uns auf zum Hauptgipfel, dort schauen wir den grasenden Schafen noch eine Weile zu.

Im Oberinntal wird es schon dunkel, ein paar Mal hat es auch schon gedonnert, daher machen wir uns auf ins Tal.

Jetzt muss es schnell gehen. Wir erreichen das Birgizköpflhaus ohne Pause, dann rein in den Sessellift und runter zum Auto.

Im Tal gönnen wir uns noch ein Erfrischungsgetränk, dann fängt auch schon der leichte Regen an. Manche Leute waren noch auf dem Weg zum Gipfel, an Umdrehen stand denen aber nicht der Sinn. Naja, sie werden es schon wissen…

Zufrieden steigen wir in unsere Kutsche und fahren zufrieden nach Hause, das Schlossfest in Ambras wartet noch auf uns…

Tourendaten
Gesamtdauer: 1,53 h
Gesamtdistanz: 4,31 km
Höhenmeter: 388 m

160813 Auf ins Halltal, Sankt Magdalena

Die Kinder haben Sommerferien und wollen unterhalten werden. Was wäre das besser geeignet, als eine Wanderung. Nun ja, nicht für alle Kinder ist eine Wanderung was Schönes, aber das kann sich im Verlaufe, wie heute schon ändern.

Wir starten vom Hackl ins Halltal, die ganze Familie. Wie bin ich glücklich, daß wir mal was gemeinsam machen…

Wir zweigen gleich am Anfang auf den Forstweg, später geht dieser über in den Fluchtsteig. Obwohl ich den Kinder eine spannende Wanderung versprochen habe, sehen diese eben diesen Fluchsteig als gar nicht so spannend an.

Nichts desto trotz erreichen wir nach 1 1/2h Sankt Magdalena, unsere Endstation für heute. Es ist ganz nett was los hier oben, aber wir finden einen feinen Platz im Schatten.

Kurz nach unserer Ankunft hockt sich noch eine Bekannte von Lucy zu uns, wir unterhalten uns sehr fein und auch die Kinder sind sofort wie ein Herz und eine Seele… was man auch am Lärmpegel erkennen kann.
Wir genießen die warmen Sonnenstunden bei dem ehemaligen Kloster und machen und dann gemeinsam auf ins Tal.

Natürlich ist die Wanderung für die Kinder nun total angenehm, es könnte nichts Besseres geben.

Wir erreichen bald wieder den Hackl, stellen unsere Füsse ins angenehme Kneipbad und lassen die Kinder schön spielen.
Sara darf später auch noch bei ihrer neuen Freundin übernachten und Letu und ich machen einen „Bubenabend“…

Tourendaten
Gesamtdauer: 2,5 h
Gesamtdistanz: 7,5 km
Höhenmeter: 520 m

160618 Wanderung in Lans

Was macht man, wenn das Wetter einfach nicht besser werden will? Genau, man zieht sich die Regenjacke an und macht eine Wanderung, wenn auch nur kurz. Die Temperaturen sind ja nicht ungut, daher macht das Ganze eigentlich auch noch richtig Spaß.

Um die Laune zu heben, habe ich mir eine kurze Runde mit ein paar Geocaches ausgesucht, und siehe da, ich konnte auf meiner Karte auch wirklich ein paar Flecken befüllen.

Aber fangen wir von vorne an: Zuerst fuhr ich nach Lans, wo ich das Auto neben der Straße abstelle und dann auf einem Forstweg hinauf zum Wald gehe. Gleich am Anfang meiner Runde finde ich auch schon den ersten Cache, wirklich gut getarnt am „Oachkatzl-Brunnen„. Da suchte ich auch eine ganze Weile, nebenbei kommen auch noch Wanderer und Mountainbiker vorbei, alle tendenziell am Weg nach Hause. Gerade als ich die Dose in Händen halte, fängt es an zu regnen an. Es ist erst ganz am Anfang, aber so ein wenig Wasser macht mir nichts aus…

Also gehe ich weiter den Pfad hinauf, bis ich zur nächsten Dose komme, dem „Perchegg-Blick„. Diesen Cache kann ich auf Anhieb finden, und schon geht es weiter auf der Forststraße. Leider wird der Weg ab hier immer schlechter, denn scheinbar wird die Forststraße gerade hergerichtet und ich wühle mich durch Schlamm weiter Bergan. Dementsprechend kann ich die dritte geplante Dose heute nicht heben, diese ist den Bauarbeiten zum Opfer gefallen. Aber hierher komme ich gerne nochmals…

Der Pfad zweigt ab, nun geht es ein wenig gerade auf einem malerischen Pfad zum nächsten Cache. An einer Bachüberquerung werde ich fündig, und kann noch die „Steinerne Stiege“ loggen. Beeindruckt bleibe ich einige Augenblicke hier stehen und genieße die Ruhe und die schöne Stimmung.

Dann mache ich mich wieder bergab, zuerst noch durch den Wald, bald wieder erreiche ich eine Forststraße, die mich zum Starthaus der Bobbahn in Igls bringt. Hier finde ich das „Starthaus 1976“ an einer wahrlich klassischen Versteckstelle. Juhu…

Nun folge ich teilweise dem Verlauf der Bobbahn wieder hinunter. Beeindruckend, wenn man sich vorstellt, daß hier die Spitzensportler im Winter im Eiskanal hinuntersausen. Das muß man sich erst einmal trauen…

Doch nicht nur die Elite läßt es hier krachen, auch die WOK Weltmeisterschaften wurden hier 2011 ausgetragen. Und sozusagen, der Name ist Programm, finde ich noch den „MotherWOKer“ an einem Ast hängen…

Damit ist meine Runde auch schon fast wieder vorbei, ich passiere noch das Pfadfinderzentrum Tirol, mit Zeltplatz und Selbstversorgerhaus und dann stehe ich schon wieder am Olex. Der Regen hat mittlerweile auch wieder aufgehört und ich kann mir die Regenjacke ausziehen und im leichteren Gewand weiterwandern.

An der Straße entlang muß ich den Einzigen nicht so schönen Teil dieser Wanderung absolvieren, doch schon bald biege ich wieder auf einen Feldweg ein. Eine Gruppe junger E-Biker zieht johlend am mir vorbei, da kann ich nur den Kopf schütteln… 😀

Ich erreiche bald darauf nach einer schönen Strecke durch den Wald, vorbei an ein paar Waldkühen, wieder den Oachkatzl-Brunnen und gehe über das wunderschöne Feld mit einer herrlichen Aussicht zum Auto.

Das war zwar keine große Herausforderung, aber eine wunderschöne Wanderung, auch bei Nicht-Sonnenschein empfehlenswert.

Tourendaten
Gesamtlänge: 5.14 km
Dauer: 1:40 h
Höhenmeter: 237 m

160522 Radltour von Innsbruck nach Hall in Tirol

Das Wetter ist zwar optisch gleich schön wie gestern, aber heute hat der Föhn wieder mal eingesetzt. An den Temperaturen hat das allerdings gar nichts geändert, daher beschließen Letu und ich, eine kleine, feine Radltour zu machen.

Wir fahren mit dem Auto zum Sportzentrum Wiesengasse und finden gleich einen Parkplatz. Von dort radeln wir los, zuerst noch durch die Stadt, es geht am Ost-Friedhof vorbei, dann sind wir auch schon auf einem kleinen Radlweg, weg von der Straße.

Letu radelt sehr flott, wir überholen immer wieder andere Familien, die unserer Geschwindigkeit einfach nicht gewachsen sind.

Am Baggersee vorbei, dort wird gerade ein Biathlon ausgetragen, erreichen wir den Fahrradweg nach Hall in Tirol. Hier merkt man den Föhn fast nicht mehr, es geht am Inn entlang zur alten, wunderschönen Münze- und Salzstadt.

Hier stellen wir unsere Fahrräder ab, und gehen zu Fuss in die Stadt. Im Augustinerbräu bestellen wir uns eine Speckknödelsuppe, ein Cola und ein Bier. Ahhhhh, ist das gemütlich. Leider währt dieser Augenblick nicht ewig, irgendwann ist es Letu langweilig, und wir beschließen, zurückzufahren.

Die Fahrt nach Hause zieht sich dann für den kleinen Helden, aber er fährt brav und tapfer zurück. Bei Gegenwind nicht immer fein…

Tourendaten
Gesamtlänge: 20,92 km
Gesamtdauer: 2:00 h
Höhenmeter: 126 m